Erdkunde · zum Nachschlagen
Tornado & Windhose
Rotierende Luftsäule mit Bodenkontakt.
Was ist das genau?
Ein Tornado (in Deutschland auch Windhose genannt) entsteht meist bei schweren Sommergewittern. Starke Aufwinde und Windscherung – Wind, der in verschiedenen Höhen aus verschiedenen Richtungen und verschieden schnell weht – bringen eine Luftsäule zum Rotieren. Erreicht sie den Boden, spricht man von einem Tornado. Der "Rüssel" reicht von der Wolke bis zum Boden; die Winde darin können über 400 km/h erreichen und lassen Trümmer durch die Luft fliegen.
Wo passiert das?
Weltweit in Gewitterzonen. Bekannt ist die "Tornado Alley" in den USA, aber auch in Deutschland kommen sie jährlich vor.
Merkhilfe Ein riesiger Kreisel aus Luft, der über den Boden fegt.
Warum ist das gefährlich?
- Völlige Zerstörung von Gebäuden in Sekunden
- Autos und schwere Gegenstände werden durch die Luft geschleudert
- Lebensgefahr durch herumfliegende Trümmer
Gefahren-Ampel
- 1
- 2
- 3
Stufe 3 von 3 – hoch. Lebensgefahr. Hier zählt jede Minute.
Die Stufe zeigt, wie gefährlich ein starkes Ereignis werden kann. Das tatsächliche Risiko hängt auch davon ab, wo es passiert, wie viele Menschen betroffen sind und wie gut sie geschützt sind.