Erdkunde · zum Nachschlagen
Tsunami
Eine unsichtbare Gefahr wird zur Riesenwelle.
Was ist das genau?
Ein Tsunami entsteht NICHT durch Wind, sondern meist durch ein Seebeben am Meeresgrund. Der Boden hebt oder senkt sich schlagartig und versetzt die ganze Wassersäule in Bewegung. Auf dem offenen Meer ist die Welle flach und schnell (wie ein Flugzeug), an der Küste bremst sie ab und türmt sich meterhoch auf – oft nicht als Brecher, sondern als schnell steigende Flut, die weit ins Land läuft. Meist folgen mehrere Wellen.
Wo passiert das?
Vor allem im Pazifischen Ozean ("Feuerring"), seltener im Mittelmeer.
Merkhilfe Ein plötzlicher, gewaltiger Schubs im Wasserglas.
Warum ist das gefährlich?
- Zerstört komplette Küstenstreifen
- Reißt Gebäude, Schiffe und Menschen ins Meer
- Kommt oft in mehreren Wellen
Gefahren-Ampel
- 1
- 2
- 3
Stufe 3 von 3 – hoch. Lebensgefahr. Hier zählt jede Minute.
Die Stufe zeigt, wie gefährlich ein starkes Ereignis werden kann. Das tatsächliche Risiko hängt auch davon ab, wo es passiert, wie viele Menschen betroffen sind und wie gut sie geschützt sind.
Wie eine Welle zur Wand wird
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