7 · Unruhige Erde

Plattentektonik & Vulkanismus

Wissen kompakt

Die Theorie der Plattentektonik

Die Erde unter unseren Füßen ist nicht starr. Die äußere Gesteinshülle der Erde ist in riesige Platten zerbrochen. Diese Platten bewegen sich auf einer zähplastischen Schicht des oberen Erdmantels – der Mantel ist fest, aber über lange Zeit verformbar wie zäher Knet. Die Platten wandern wenige Zentimeter pro Jahr.

Dort, wo Platten aneinanderstoßen oder sich voneinander weg bewegen, entstehen die meisten Vulkane und Erdbeben.

Der Vulkan

Ein Vulkan ist quasi ein Ventil der Erde.

  • Magmakammer: Der große Sammelraum für flüssiges Gestein tief im Erdinneren.
  • Schlot: Der zentrale Kanal, durch den das Magma nach oben steigt.
  • Krater: Die Austrittsöffnung an der Spitze.
  • Lava: Sobald das Magma an der Oberfläche austritt und Gase entweichen, nennt man es Lava.

Das Erdbeben

Erdplatten gleiten nicht sanft aneinander vorbei. Sie verhaken sich. Über Jahre baut sich Spannung auf. Wenn das Gestein dem Druck nicht mehr standhält, bricht es ruckartig. Diese Erschütterung breitet sich wellenförmig aus – die Erde bebt.

Warum leben Menschen am Vulkan?

Trotz der Gefahr (Lava, Ascheregen, giftige Gase) siedeln Menschen dort. Gründe: Vulkanasche ist extrem guter Dünger (bis zu 3 Ernten pro Jahr), Nutzung von Erdwärme (Energie) und Tourismus.

Deine Aufgaben

Beschrifte gedanklich die Teile eines Vulkans: Magmakammer, Schlot, Krater, Lava.

Hilfe: Lies den Text im Abschnitt „Wissen kompakt" noch einmal genau.