Medien & Informatik · Klasse 5/6
Die Grafikkarte
Sie malt jedes Bild, das du siehst – viele Male pro Sekunde.

Aus dem Alltag
Das Daumenkino
Ela hat ein Daumenkino mitgebracht: ein kleiner Block, auf jeder Seite ein Strichmännchen, jedes Mal ein bisschen anders gezeichnet. Lässt sie die Seiten schnell durch die Finger laufen, rennt das Männchen los. „Genau so funktioniert ein Spiel“, sagt sie. Noah zweifelt: „Im Spiel blättert doch niemand.“
Wer „blättert“ im Computer – und wer malt die vielen Bilder?
Deine Aufgabe: Schätzt zu zweit: Wie viele Bilder pro Sekunde braucht es, damit eine Bewegung flüssig aussieht?
Tipp: Im Kino sind es 24. Bei Spielen meistens mehr.
Erklärt
Der Bildermaler

Jedes Bild wird berechnet
Was du auf dem Bildschirm siehst, liegt nicht fertig irgendwo herum. Jedes Bild wird neu ausgerechnet: Wo steht die Figur? Wo fällt Licht hin? Welche Farbe hat jeder einzelne Punkt?
Das macht die Grafikkarte
Die Grafikkarte ist eine Spezialistin für genau diese Rechnungen. Sie hat einen eigenen Chip und eigenen Speicher, malt das fertige Bild und schickt es über ein Kabel zum Bildschirm.
Viele Bilder pro Sekunde
Damit sich etwas flüssig bewegt, braucht es viele Bilder in jeder Sekunde. Wie viele, probierst du gleich im Tafelbild aus. Schafft die Grafikkarte zu wenige, ruckelt es – wie ein Daumenkino, aus dem Seiten fehlen.
Bildschirm ist nicht Grafikkarte
Die Grafikkarte malt das Bild, der Bildschirm zeigt es nur an. Ist die Grafik kaputt, bleibt auch ein nagelneuer Bildschirm schwarz.
Fleißig und durstig
Beim Spielen wird die Grafikkarte sehr warm und braucht viel Strom. Deshalb hat sie eigene Lüfter und oft ein eigenes Kabel vom Netzteil.
Jedes Bild auf dem Bildschirm wird berechnet.
Jede Sekunde Dutzende neue Bilder.
Brauchen eine starke Grafikkarte.
In der Computer-Schule
Die Grafikkarte ist der Kunstraum: Dort entstehen die Bilder für die ganze Schule – auf Bestellung, und bei Spielen am laufenden Band.
Tafelbild
Das Daumenkino im Computer
So funktioniert das Tafelbild
- Du siehst: einen Ball, der hin und her springt. Wie oft er pro Sekunde neu gemalt wird, stellst du ein.
- Du kannst: mit dem Regler zwischen 2 und 60 Bildern pro Sekunde wählen und die Bewegung anhalten.
Langsam
Stell den Regler auf 2. Wie sieht die Bewegung aus?
Hochschieben
Schieb den Regler langsam nach oben. Ab welcher Zahl wirkt der Ball für dich flüssig?
Vergleichen
Vergleicht eure Zahlen in der Klasse. Liegen sie nah beieinander?
Ohne JavaScript: Bei wenigen Bildern pro Sekunde springt ein bewegter Ball sichtbar von Stelle zu Stelle. Ab etwa 25 bis 30 Bildern pro Sekunde wirkt die Bewegung flüssig.
Was du gesehen hast
- Bei wenigen Bildern pro Sekunde springt der Ball – das ist Ruckeln.
- Ab etwa 25 Bildern pro Sekunde wirkt die Bewegung flüssig (im Kino sind es 24), mehr Bilder machen sie noch weicher.
- Jedes dieser Bilder muss die Grafikkarte erst malen.
Sichern
Ins Heft und zwei Aufgaben
Die Grafikkarte berechnet die Bilder, die der Bildschirm anzeigt – bei Spielen viele Male in jeder Sekunde.
Ab etwa 25 Bildern pro Sekunde wirkt Bewegung flüssig. Schafft sie nicht genug Bilder pro Sekunde, ruckelt es.
7. Die Grafikkarte
Die Grafikkarte die Bilder für den Bildschirm.
Flüssig wirkt eine Bewegung ab etwa Bildern pro Sekunde.
Schafft sie zu wenige, das Bild.
Die Grafikkarte das Bild, der Bildschirm es nur an.
In der Computer-Schule ist sie der .
Deine Aufgabe
Wie ein Bild entsteht
Bring die Schritte in die richtige Reihenfolge.
Ich beschreibe, wie aus einem Tastendruck ein neues Bild auf dem Bildschirm wird.
Bring die Schritte in die richtige Reihenfolge.
Deine Aufgabe
Stimmt das?
Entscheide bei jedem Satz: richtig oder falsch?
Ich weiß, was die Grafikkarte tut – und was nicht.
Entscheide bei jedem Satz: richtig oder falsch?
Richtig oder falsch?
- Grafikkarte und Bildschirm sind dasselbe.
- Für flüssige Bewegung braucht es viele Bilder pro Sekunde.
- Ruckelt ein Spiel, kann die Grafikkarte zu schwach sein.
- Ohne funktionierende Grafik bleibt auch ein neuer Bildschirm schwarz.
- Die Grafikkarte speichert deine Fotos dauerhaft.